Unser kulinarischer Frühling beginnt, wenn der Mönchsbart da ist. Der phänologische Frühling beginnt mit der Schneeglöckchenblüte. Der kalendarische Frühling beginnt am 20. März.
Mit Mönchsbart startet unser privater kulinarischer Frühling
Mönchsbart gibt es ungefähr 3 Wochen lang ab Januar bis Februar, manchmal sogar März, je nach Witterung.

Mönchsbart gehört im Vorfrühling zu den Gemüsen, die „unsere Italienerinnen“ auf dem Markt verkaufen – frisch aus Sizilien.
Unser Mittagessen: Mönchsbart mit Spaghetti.
Die Nudeln sind heute mal nicht selbst gemacht, sondern vom Hoflädle – 6 Eier auf ein Pfund Mehl. Das ist fast wie bei uns. Wir nehmen 5 Eier auf 500 Gramm Mehl.
Für manche Menschen gehört unbedingt noch Parmesan-Käse darauf. Andere, zu denen ich auch gehöre, kann mensch mit diesem Geschmack/Geruch jagen.
Mönchsbart sieht zwar nach Schnittlauch bis Frühlingszwiebeln aus, schmeckt aber nicht danach. Er schmeckt nach Spinat und Meer – leicht salzig fischig. In diesem Jahr schmeckt er angenehm zart, ohne viel Natriumsalz-Konzentration, was manchmal einen leichten „Backpulvergeschmack“ annehmen kann. Anscheinend war es ein feuchtes Jahr.