Segelflieger sind abhängig von der Natur, besonders vom Wetter. Im Nebel verlieren sie die Orientierung. Bei Regen trommelt es auf die Karosserie, und bei Sturm ist fliegen zu gefährlich. Wann ist ideales Segelflugwetter?
Segelfliegen: Sonne pur
Was für die einen die Wonne pur ist, mag für andere ein Desaster sein. Endlich Sonne – Spaziergänger genießen es, die Nase in die Luft zu stecken und den Duft der Holunderblüten einzuatmen.
Segelflieger würden lieber in die Luft gehen, aber die Thermik spielt nicht mit. Also warten sie auf die nächste Brise, die mit Sicherheit kommt. Die Zeit kann mensch sich vertreiben mit Fliegerlatein. Mit derart spannenden Geschichten können sie sogar das Fliegen vergessen und heben ab.
Segelflieger: Was machen sie bei einer Flaute?
Flaute? Segelflieger warten auf einen Luftzug, der ihr Flugzeug in die Luft hebt.
Segelfliegen: Blauer Himmel, kaum Wind, zitterndes Espenlaub
Dabei stehen die Chancen zum Abheben gar nicht schlecht. Kaum jemand nimmt einen Luftzug wahr, aber die hypersensiblen Espenblätter fangen schon an zu zittern.
Das haben sie mit den menschlichen Sensibelchen gemeinsam. Beim leisesten Hauch fangen ihre Tentakel an zu vibrieren. Als Frühwarnsysteme mit zwei Ohren sind diese beliebt, weil sie schon etwas merken, bevor ihre Umgebung Ebenso sind sie gefürchtet, weil es auch zu Fehlalarmen kommen kann – häufiger als der Umgebung lieb ist.