✍ Neuer Roman: Chorprobe – zum Mitleiden

Cindy singt mit Begeisterung und mit Hilfe von privatem Gesangsunterricht, der sie viel kostet. Sie ist nach ihrem Jurastudium in einer Anwaltskanzlei untergekommen – als Schreibkraft, in halber Stelle, mit dementsprechend wenig Geld. Über einige Ecken wird sie aufgefordert, bei dem berühmten Wiener „Chorus“ vorzusingen, denn die suchen gerade einen Sopran. Prompt wird Cindy engagiert. …

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✍ Romantipp: Wer mit Hunden schläft von Harald Darer

Harald Darer erzählt in seinem Roman die Lebensgeschichte eines kleinen Jungen aus der Steiermark. Als gebrochener Mann schildert der Herr Norbert seinem Hund „Kreisky“ die Stationen und Wendepunkte seines Lebens. Norbert wächst auf einem steiermärkischen Bauernhof als „Bankert“ auf. Seine Mutter wird volkstümlich als „Dirn“, also Magd, bezeichnet. Im Volksmund bedeutet das die inoffizielle Bezeichnung …

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✒ Roman-Tipp: Die Deutschlehrerin von Judith W. Taschler

Cover - Die Deutschlehrerin

Sie ist zutiefst verletzt, weil er vor 15 Jahren einfach verschwunden ist, ohne Erklärung, ohne vorhergehenden Streit, ohne Abschiedsbrief. Er tut so, als sei er nur kurz zum Zigarettenholen gegangen. Was wird bei diesem Zusammentreffen gegeneinander aufgerechnet? Sie treffen sich nach 15 Jahren wieder – Zufall? Als Mathilda vor 15 Jahren an einem ganz normalen …

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♀ Schicksals-Roman: „ohnegrund“ von Schulamit Meixner – wenn der Partner verschwindet

Eine Geschichte, die viele Menschen bewegt, die plötzlich allein dastehen. Die gemeinsame Zeit war die glücklichste in ihrem Leben. Leider erkennen es die Zurückgebliebenen erst im Nachhinein. Februar 2009 – Amy lebt mit ihrer kleinen Tochter Sharona in London im Haus ihrer Eltern, nachdem die sich einen Zweitvilla in Long Island kauften. Als weltberühmtes Künstlerehepaar …

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✒ Buchtipp: Der Hungerkünstler von Georg Elterlein

Georg Elterlein erzählt die Krankheit und Gesundung eines magersüchtigen jungen Mannes so flott und fesselnd, dass die Leser nicht ins Grübeln kommen.

Andi hat heute, an seinem 19. Geburtstag, ein Etappenziel erreicht. Er wiegt jetzt 50 Kilogramm und darf aus der Psychiatrie entlassen werden. Sein großes Ziel, sich zu Tode zu hungern, wird er hier nicht erreichen, denn sobald er unter 45 Kilogramm kommt, wird er sofort künstlich ernährt. Seine Endstation soll ein Aussichtspunkt sein in Griechenland – mit Blick auf das Meer. Diesen Ort nannte sein Mutter: „Ein schöner Platz zum Sterben.“ Kurz danach fuhr sie gegen einen Baum. Ihren Freitod kann Andi nicht verwinden, genau so wenig wie den Ehrgeiz des Vaters, der einen Tennisprofi aus ihm gemacht hat und ihm damit einen großen Teil seiner Jugend nahm.

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