♫ Inhalt / Handlung: Alcina – Oper von Georg Friedrich Händel

Göttin aus Stein in der Orangerie im Bayreuther Hofgarten

Verzauberung, Liebe und ein fataler Fehler – die Oper „Alcina“ entführt in eine Welt voller Magie und Leidenschaft. Begleiten Sie die Göttin Alcina, erfahren Sie mehr über die faszinierende Geschichte aus der griechischen Mythologie und lassen Sie sich von Georg Friedrich Händels Musik verzaubern. Erleben Sie Aufführungen von „Alcina“ in renommierten Opernhäusern wie der Staatsoper Stuttgart.

♫ Inhalt / Handlung: Falstaff – komische Oper von Giuseppe Verdi

Inhalt / Handlung: Falstaff – komische Oper von Giuseppe Verdi; 2 Banditen, Falstaffs Gefährten

Lord Falstaff wähnt sich wegen seines Adelstitels und seiner stattlichen Figur attraktiv, wird aber von den Frauen eines Besseren belehrt. Jetzt lesen!

♫ Oper Stuttgart: Ariadne auf Naxos – 101 Jahre nach der Uraufführung

Ariadne auf Naxos: Neuer Blick auf die vor über 100 Jahren im kleinen Haus in Stuttgart uraufgeführte Oper  von Richard Strauss, siehe > Bestellt wurde sie zur Einweihung des königlichen Musiktheaters … In der Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito steht im Mittelpunkt der ewige Kampf des Künstlers um das Geld und seine Existenz …

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♫ Götterdämmerung in der Oper Stuttgart – Pläsier mal vier

Wer es sich zeitlich leisten kann – außer der Götterdämmerung mit fünf Stunden Musik und zwei Pausen dazwischen – sollte unbedingt auch die Einführung besuchen, immer eine Dreiviertelstunde vor Vorstellungsbeginn. Ansi Verwey hat sich etwas besonderes einfallen lassen.
Sie gestaltet die Einführung launig, humorvoll mit einem kabarettistischen Hauch und vor allen Dingen mit Musik. Sie erzählt die ganze Vorgeschichte des Ringes, angefangen vom Rheingold, über die Walküren bis hin zu Siegfried. Die Hauptarien singt sie und begleitet sich dabei auf dem Flügel. Sogar das Publikum animiert sie zum Mitsingen – „Hojotoho“. Ihr Vortrag endet mit der Oper Siegfried – zu mehr reicht die Zeit nicht, denn die Vorstellung beginnt.

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Es ist also ratsam, sich die Geschichte der Götterdämmerung vorher durchzulesen, siehe -> ♫ Inhalt / Handlung: Götterdämmerung, obwohl die Zuschauer es jetzt einfacher haben. Der Text erscheint zeitgleich auf Übertiteln – original aus dem Libretto von Richard Wagner. Wer Schwierigkeiten hat mit Richard Wagners eigenwillig/kreativenen Sprachschöpfungen und seiner ebensolchen privaten Grammatik, kann den Text gleichzeitig gesungen hören. Verstehen des Textes gelingt zusammen mit den Sängern, deren ausdrucksstarker Mimik und vor allen Dingen der Musik aus dem Orchestergraben.
Originaltext, Stimme, Darstellung, Orchestermusik – Pläsier hoch vier.

Plötzlich entwickeln sich die Dialoge ganz klar wie im Duett von Waltraute (Maria Prudenskaja) mit Brünhilde – endlich begreift das Publikum, worum es hier geht. Verständlich, wenn auf beiden Seiten die Emotionen hochkochen. Ebenso klar ist, dass die Rheintöchter über weite Strecken wirklich nichts anderes als „Weiala, weiala…“ singen – also nix versäumt! Wie die Backfische glucksen und gackern die Rheintöchter (Yuko Kakuta, Sophie Marilley, Lindsay Ammann), das aber sehr musikalisch.

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Großartige Stimmen und ebensolche Darsteller:
Siegfried (Stephan Vinke), mit draufgängerischem, starken Tenor, kraftvoll und voller Tatendrang. Brünhilde (Irmgard Vilsmaier) am Anfang noch als liebende Frau mit warmer, tiefer Stimme. Aber Brünhilde kann auch anders; ausdrucksstark mit spitzen Tönen als die Betrogene, auf Rache sinnende. Gunther, der schöne Antiheld und Feigling, gesungen und distinguiert gespielt von Shigeo Ishino. Gunther schmettert seinen Schmerz heraus. Er zerfließt fast vor Selbstmitleid. Gutrunes (Simone Schneider) warmer Sopran erklingt, wenn sie sehnsüchtig auf den Helden wartet. Nach Siegfrieds Tod wird sie zur kraftvollen Rächerin, die plötzlich das Ränkespiel durchschaut.

Hagens (Attila Jun) tiefer Bass wirkt am Anfang noch ruhig und stoisch. Mit der Zeit wird er immer böser, alle Welt verfluchend bis hin zum rachsüchtigen Ober- sowie Unterweltenhasser. Schon allein Attila Juns Minenspiel fasziniert. Hinzu kommt der tiefe Bass und die massige Gestalt. Ihm stellt sich so leicht keiner in den Weg. Alberich (Michael Ebbecke) kriecht schon derart verschlagen auf die Rampe zu, dass Hagens Todesstoß bei den Zuschauern als gerechte Strafe durchgeht.
Begleitet werden die Sänger vom Staatsorchester Stuttgart unter dem Dirigat von Marc Soustrot.

Inhalt / Handlung: Götterdämmerung – Oper von Richard Wagner
Götterdämmerung in der Oper Stuttgart – Pläsier mal vier
Bayreuther Festspiele 2013: Götterdämmerung – böser Hagen, guter Hagen

Götterdämmerung von Richard Wagner in der Oper Stuttgart

Musikalische Leitung: Marc Soustrot
Regie: Peter Konwitschny
Bühne und Kostüme: Bert Neumann
Licht: Lothar Baumgarte
Chor: Johannes Knecht
Dramaturgie: Werner Hintze, Juliane Votteler

Fotos: Martin Sigmund

Besetzung am 30. Januar 2013:
Siegfried: Stefan Vinke
Gunther: Shigeo Ishino
Alberich: Michael Ebbecke
Hagen: Attila Jun
Brünnhilde: Irmgard Vilsmaier
Gutrune: Simone Schneider
1. Norn: Marina Prudenskaja
2. Norn: Sophie Marilley
3. Norn: Rebecca von Lipinski
Waltraute: Marina Prudenskaja
Woglinde: Yuko Kakuta
Wellgunde: Sophie Marilley
Flosshilde: Lindsay Ammann
Mit: Staatsopernchor Stuttgart
Extrachor der Oper Stuttgart
Staatsorchester Stuttgart


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Götterdämmerung:

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♫ Oper Stuttgart: „Schaum der Tage“ mit Musik von Edison Denisov

Wer den Roman von Boris Vian kennt, sollte die blumigen Beschreibungen und bizarren Bilder vorsichtshalber vergessen und sich neu auf die Aufführung konzentrieren. Übrig geblieben ist das Gerippe der Handlung – sogar mit wörtlichen Zitaten aus dem Roman. Edison Denisov, der russische Komponist mit einer Vorliebe für Bläser, Schlagzeug und Duke Ellington, verfasste selbst das …

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♫ Oper Stuttgart: „Don Giovanni“ gegen drei starke Frauen

Donna Anna, Zerlina, Donna Elvira, Don Giovanni | Oper Stuttgart | Foto A.T. Schaefer

Nicht Don Giovanni, sondern die „Exgeliebte“ Donna Elvira, die „Zurückgewiesene“ Donna Anna und die neuste „Fasteroberung“ Zerlina stehen im Mittelpunkt der Inszenierung von Andrea Moses in der Stuttgarter Oper. Das kann durchaus amüsant sein. Wenn dann noch die Mitglieder des Opernchores dazukommen, die als Vertreter der „Unterschicht“ Menuett tanzen üben, erreichen die Mundwinkel fast die …

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