Edith, eine Frau von Ende Fünfzig, führt ein Leben in geregelten Bahnen. Sie geht mittwochs zum Tee in Mrs. Dawson’s Teestube. Auf dem Weg bleibt sie immer an bestimmten Schaufenstern stehen, jeweils unterschiedlich lang.
Genau so, wie sie es immer mit ihrer Mutter gemacht hat, die vor zwei Jahren gestorben ist. Edith fühlt sich einsam und allein, obwohl sie vieles aus der gemeinsamen Zeit beibehalten hat, was sie vorher gemeinsam mit ihrer Mutter unternahm, zum Beispiel die Theaterabende.
Eines Tages entdeckt sie in Mrs. Dawson’s Teestube einen Herrn, der sich genau so bewegt, und dessen Minenspiel genau ihrem Lieblingsschauspieler Archie Marchbanks gleicht. Schon fast draußen, spricht sie ihn an, schüchtern und stammelnd. Er gibt sich freundlich; sie verabreden sich für den nächsten Mittwoch bei ihr zu Hause zum Tee. Danach treffen sie sich abwechselnd mittwochs bei ihr und bei Mrs. Dawson. Das hat sich bei den älteren Damen herumgesprochen. Sie ist in deren Achtung gestiegen.
Edith erzählt bei ihren Treffen viel von sich, während Archie Marchbanks sich nicht festnageln lässt. Er spricht nicht über sich, sondern fast nur in Zitaten. Er lässt lediglich verlauten, dass er gerade an einem neuen Stück probt, das noch nicht einmal fertig geschrieben ist. Vor der Premiere dieses Stückes verabschiedet er sich für immer, da er mittwochs keine Termine mehr frei hat. Es scheint ihm von Mimik und Gestik her nicht leid zu tun, obwohl seine Worte anders klingen. Wieder ist sie allein. Edith nahm stets Anteil an der Uraufführung, Archie Marchbanks aber verrät nichts darüber, da alles noch bis zur Premiere geheim bleiben solle. Er rät ihr sogar ab, hinzugehen, da es ihr bestimmt nicht gefiele.
Als Edith sich zum Trotz eine Karte ergattert und im Theater sitzt, weiß sie auch, warum!
Bis dahin liest sich der Roman noch relativ langweilig, denn die Dialoge bringen nicht viel her, sind zeitweilig absurd. Spannend könnte lediglich der Schluss sein, wie man es von einer Kriminalschriftstellerin wie Martha Grimes, der Erfinderin des „Inspector Jury“, erwarten kann. Ich zumindest hätte es mir anders gewünscht. Hätte ich als Schriftstellerin das Ende in der Hand, würde ich dem arroganten Archie Marchbanks kräftig eins reinwürgen – aber Hallo!
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