Wo viel Sonnenlicht ist, gibt es genau so viel Schatten. Die Sonne steht tief im Januar, damit werden auch die Schatten länger. Jedes freie Plätzchen fühlt sich weitaus wärmer an als im Schlagschatten der Häuser.
Licht und Schatten – Bäume zeigen ihr Gerüst.
Im Winter sieht mensch so weit wie in kaum einer Jahreszeit. Manchmal ist das reizvoll, kann aber auch weniger schöne Ecken verraten. Das Kirchheimer Schloss mit dem einstigen Wassergraben wirkt im Sommer zumindest attraktiver, wenn die Bäume belaubt sind.
Licht und Schatten am 24. Januar 2022
Spaziergang im ehemaligen Schlossgraben – hier unten spaziert es sich geschützter. Selbst bei einer Temperatur von 5 Grad Celsius kommt der Sonnenschein mit gefühlten 10 Grad mehr an. Hier verlangsamt sich der Schritt – wer weiß, wie lange das schöne Wetter in dieser Jahreszeit noch anhält.
Licht und Schatten am 1. Januar 2017
Etwas trüb beginnt der 1. Januar 2017; mit -6 Grad Celsius eisig kalt. Durch die Feuchte fühlt es sich noch kälter an. Binnen Kurzem jedoch klart der Himmel auf. Wie die Tage zuvor scheint die Sonne, kaum ein Lufthauch bewegt sich. Die kalten Temperaturen allerdings bleiben. Keine Wetteränderung zeigt sich bis in die Nacht – klarer Himmel, Sonne pur, stabiles Hochdruckgebiet, das mit Minusgraden daherkommt.
Licht und Schatten am 8. Januar 2015
Zwar zeigen sich von überall her Wolken, aber die Wärme streichelt die Haut. Bei Sonnenschein – mit einem Vogelkonzert von oben herab – fühlt sich die Luft sogar noch lauer an als uns das Thermometer mit angezeigten 13 Grad weismachen will!